Von Reiki zu OnlyFans - Hallo und willkommen



Hey! Schön, dass du hier bist.

Ich weiß, deine Zeit ist wertvoll und weiß es deshalb umso mehr zu schätzen, dass du hierher gefunden hast. Vielleicht hast du dich gefragt, was der Zweck dieser Website und wie all das überhaupt Zustande gekommen ist?

Well, let me tell you.


Eine Affinität für Fotografie, Texten, Blogs und Social Media verfolgt mich schon sehr lange. Über all die "gescheiterten" Versuche will ich gar nicht erst reden - wobei Scheitern sowieso ein ganzes Thema für sich wäre.

Ich mache das schon lange will ich sagen. Schreiben, Fotos posten, mich im Internet rumtreiben. Seelenele ist mir vor einer ganzen Weile in den Sinn gekommen. Ohne zu wissen, was ich mit dem Namen anfangen will, einfach nur, weil er so gut zu mir passt.

Ich liebe den Klang, liebe es, wie er mein Wesen beschreibt. Schließlich begreife ich mich als Seele, die eine menschliche Erfahrung auf dieser Welt machen darf.


Dass diese menschliche Erfahrung aktuell in eine bestimmte Richtung läuft, hätte ich allerdings auch nicht gedacht. Vielleicht hast du es schon bemerkt - ich bin auf OnlyFans und Patreon aktiv. Teile meine Selbstportraits und sexy Geschichten. Und dabei hatte ich doch eigentlich etwas anderes im Sinn.

Ich wollte Reiki geben und mit Fotografie verbinden. Habe Ewigkeiten damit verbracht, herauszufinden, wie genau ich das anstellen soll und doch war alles immer nur halb garer Blödsinn. Wie kommt man also von einer spirituellen Dienstleistung zu OnlyFans und Patreon?!


Dieser Weg fängt vermutlich mit den ersten richtigen Nacktfotos, welche ich vor ein paar Monaten gemacht habe, an. Diese Fotos habe ich ausschließlich für mich gemacht, als Auseinandersetzung mit meinem Körper. Dabei stellte ich allerdings fest, wie befreiend es sich anfühlt, seinen Körper zu zeigen, zu zelebrieren, zu fotografieren. Seitdem habe ich das Gefühl, meinen Körper noch einmal viel besser kennen und lieben zu lernen.

Es hat mir auch gezeigt, wie sehr ich es (nach all den Jahren) immer noch liebe, Selbstportraits zu machen. Mich frei zu entfalten und immer wieder neu zu entdecken. Und unterbewusst habe ich wohl schon oft seufzend zu mir selbst gedacht Warum kannst du nicht einfach mit deinen Selbstportraits Geld verdienen?

Zu gleichen Zeit wurde meine Instagram-Bubble immer feministischer, immer diverser in so vielen Bereichen. Irgendwo hatte ich natürlich schon von OnlyFans gehört, mich aber nie damit beschäftigt. Kannst du ja sowieso nicht machen. Doch plötzlich folgte ich OF Creator*innen und fand es unglaublich mutig und bewundernswert, auf diese Weise Geld zu verdienen.

Ernsthaft in Betracht gezogen habe ich es lange Zeit nicht. Vor allem aus Gründen wie Was würden die anderen denken?!


Welches der ausschlaggebende Punkt war, es dann doch in Betracht zu ziehen, kann ich nicht genau sagen. Eine Kette von Ereignissen vielleicht. Der Gedanke war plötzlich in meinem Kopf Was, wenn du es doch kannst? Wieso denn eigentlich nicht?! und wenn ich mir mal etwas in den Kopf setze, dann werde ich es so schnell nicht wieder los.

Also Pro- und Contra-Liste erstellt, eine Nacht drüber geschlafen und der Entschluss war gefallen.

Ich mache das jetzt.


Dafür muss und will ich mich nicht rechtfertigen, aber ich will versuchen zu erklären, was es für mich bedeutet. Es bedeutet mir nämlich allen voran Freiheit.

Freiheit, meine Kunst zu teilen. Ja richtig, Kunst. Nicht nur meine Fotografie, sondern auch mein Körper ist Kunst. Geld damit zu verdienen ist in meinen Augen keineswegs verwerflich oder schmutzig, sondern Wertschätzung.

Und obwohl es für viele wohl konträr klingen mag, ist es ein Akt der Selbstbestimmung, der Selbstliebe, des Feminismus mich frei dafür zu entscheiden, meine Bilder und Stories zu verkaufen. Es gibt Menschen, die können es besser erklären als ich es kann, doch ich fühle es eben genau so. Kein Arbeitsamt, kein Chef - niemand - der mir vorschreibt, was ich tun und lassen darf, Erwartungen hegt.

Ich bin meine eigene Chefin und tue das, was mir Freude bereitet: fotografieren und schreiben.


Zurück zu seelenele und meiner Vision.

Ich bin kein Mensch mit Masterplan und Konzept von A bis Z. Ich bin viel mehr Intuition und mehr oder weniger gut organisiertes Chaos. Ein vollkommener Gefühlsmensch.

Mein Gefühl ist, dass seelenele ein Weg ist, ehrlich und offen all die Themen, die mich bewegen zu teilen und zu verbinden. Zu zeigen, dass Spiritualität, Kreativität und Sexualität Hand in Hand gehen. Dass jede Arbeit wertvoll ist und Respekt verdient und egal was uns bewegt, was wir machen, wer wir sein wollen - am Ende sind wir alle Menschen.

Weil sexy und tiefgründig, freizügig und sensibel, nackt und feministisch eben keine Gegensätze sind. Es sind eigenständige Attribute, die Hand in Hand gehen können.


Du darfst also gespannt sein, was hier entsteht.

Ich habe da so ein Gefühl...


Alles Liebe

Nele